Ein Forum zum Austausch über die Zukunft unserer Autonomie, den verantwortungsvollen Umgang mit öffentlichen Mitteln und die Rolle der Führungskräfte. DIRAP gestaltet die Veranstaltung aktiv mit.
Am 3. November 2026, von 9.00 bis 13.30 Uhr, findet im Landhaus 1 in Bozen das Führungskräfteforum zum Thema „Sonderautonomien, finanzielle Stabilität und Kontrollen des Rechnungshofes“ statt. Organisiert wird die Veranstaltung von der Autonomen Provinz Bozen in Zusammenarbeit mit UPI Emilia-Romagna.
Renommierte Fachleute aus Wissenschaft und Rechnungshof werden sich mit aktuellen Fragen rund um die Sonderautonomien, den Schutz öffentlicher Mittel und die Kontrollfunktionen des Rechnungshofes befassen. Dabei werden auch die jüngsten rechtlichen Entwicklungen und ihre Auswirkungen auf die öffentliche Verwaltung beleuchtet.
DIRAP hat bei der Organisation der Veranstaltung mitgewirkt und wird auch beim Forum vertreten sein. Die Moderation übernimmt Claudio Calè, Präsident des DIRAP.
Für DIRAP ist das Forum nicht nur eine wertvolle Gelegenheit zur fachlichen Weiterbildung, sondern auch eine Möglichkeit, den Austausch zwischen den Führungskräften der verschiedenen öffentlichen Verwaltungen Südtirols zu fördern. Im Mittelpunkt stehen dabei der persönliche Dialog, die Zusammenarbeit und die Stärkung des Zusammenhalts innerhalb der Südtiroler Führungskräftegemeinschaft.
Die Teilnahme ist sowohl vor Ort als auch online möglich. Eine Anmeldung ist erforderlich.
Das vollständige Veranstaltungsprogramm findet ihr im Anhang.
Am 1. Juni 2026 veröffentlichte die Tageszeitung Alto Adige ein Interview mit unserem Präsidenten Claudio Calè zum Thema der Attraktivität der öffentlichen Führung und der zunehmenden Verantwortung, die auf jenen lastet, die in der öffentlichen Verwaltung tätig sind.
Als DIRAP, Gewerkschaft der Führungskräfte der Autonomen Provinz Bozen, halten wir es für wesentlich, den Wert der öffentlichen Führungsfunktion wieder in den Mittelpunkt der Debatte zu rücken. Es braucht organisatorische, berufliche und institutionelle Rahmenbedingungen, die es Führungskräften und Funktionären ermöglichen, mit Ruhe und Sicherheit zu arbeiten und Entscheidungen im Interesse der Allgemeinheit zu treffen.
Es ist notwendig, ein Klima des institutionellen Vertrauens wiederherzustellen, in dem sich jene, die korrekt handeln und Verantwortung übernehmen, unterstützt und geschützt fühlen können.
Eine starke öffentliche Verwaltung braucht kompetente, motivierte Menschen, die konkret in die Lage versetzt werden, Entscheidungen zu treffen.
Eine Gelegenheit, darüber nachzudenken, wie öffentliche Entscheidungen tatsächlich zustande kommen, wer die institutionellen Gleichgewichte beeinflusst und nach welchen realen Mechanismen Macht in Italien ausgeübt wird: Das ist der Leitgedanke der Online-Veranstaltung, die der DIRAP zur Vorstellung des Buches Oligocrazia von Alfonso Celotto organisiert. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 19. Mai, um 17.30 Uhr auf Microsoft Teams statt.
Mit dem Autor im Gespräch ist Claudio Calè, Sekretär des DIRAP. Im Laufe der Veranstaltung haben die Teilnehmenden auch die Möglichkeit, dem Autor direkt Fragen zu stellen.
Die Einladung richtet sich an die Mitglieder, kann aber gerne auch an Nichtmitglieder weitergeleitet werden.
Zur Teilnahme:
https://teams.microsoft.com/meet/398155957387236?p=wm6l3v9VC1uyqjdWrC
Weitere Informationen zum Buch:
https://www.bompiani.it/catalogo/oligocrazia-9788830153264
Die neuen ASTAT-Daten zum öffentlichen Dienst in Südtirol rücken das Thema der Arbeitsorganisation in den öffentlichen Verwaltungen erneut in den Mittelpunkt. Zum 31. Dezember 2024 sind im öffentlichen Dienst 51.144 Personen beschäftigt, 67,3% davon sind Frauen. In der Landesverwaltung arbeiten 12.388 Personen; von diesen sind 58,1% Pendlerinnen und Pendler. Unter den Führungskräften der Landesverwaltung steigt der Anteil der Pendlerinnen und Pendler auf 58,9%. Bozen bestätigt sich als wichtigster Anziehungspunkt der Pendlerströme.
Für die DIRAP – Gewerkschaft der Führungskräfte und leitenden Beamtinnen und Beamten bestätigen diese Daten die Notwendigkeit, die Instrumente der organisatorischen Flexibilität und insbesondere die Inanspruchnahme von Smart Working zu stärken. Nicht nur zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben, sondern auch aufgrund der wachsenden strategischen Bedeutung agiler Arbeitsformen in einem geopolitischen Kontext tiefgreifender Energiekrisen.
In diesem Zusammenhang kann die Reduktion nicht zwingend notwendiger Wege zwischen Wohn- und Arbeitsort durch klar geregelte Formen des Smart Working auch im Hinblick auf Nachhaltigkeit und Effizienz eine sinnvolle Entscheidung darstellen. Das von ASTAT gezeichnete Bild ist daher nicht nur statistischer Natur, sondern auch ein organisatorischer und politischer Hinweis. In einem Land, in dem das Pendeln die öffentliche Arbeit so deutlich prägt, bedeutet die Investition in Flexibilität und modernere Arbeitsmodelle, die öffentliche Verwaltung nachhaltiger und widerstandsfähiger gegenüber den Herausforderungen der Gegenwart zu machen.
Wer das vollständige Dokument einsehen möchte, findet es auf der ASTAT-Website unter: Öffentlich Bedienstete - 2024 | Publikationen und verschiedene Statistiken diverser Themen